Suchen im Internet / Wissen im Internet |
Suchen im InternetNun, das Internet ist eine erstaunliche Wissensquelle. Man kann so ziemlich alles erfahren - vorausgesetzt, man weiß, wo man suchen soll.Zu diesem Zwecke gibt es verschiedene Suchhilfen, oder auch Suchmaschinen. Manche davon grasen möglichst viele Seiten im Internet ab und versuchen, Suchanfragen nach diesen Daten zu beantworten. Manche Suchhilfen kategorisieren Seiten (per Hand) nach Themen, sodaß man sich themenbezogen durcharbeiten kann. Andere Systeme speichern Personendaten (z.B. email-Adressen). Es gibt mehr als genug Suchmaschinen. Oft haben diese den Nachteil, viel zu viele Seiten zu finden. Aber so ist das Leben :-) Allgemeine SuchmaschinenEine wirklich gute Suchmaschine, die auch nach Newsartikeln (Nachfolger von "Dejanews") und Bildern suchen kann, ist Google . Inzwischen sind, je nach Suchbegriffen, die Ergebnisse von Google sehr stark durchsetzt von "Spamergebnissen". "Suchmaschinenoptimierer" habne es sich zur Aufgabe (gegen Geld natürlich) gemacht, Seiten in der Google Ergebnisliste nach oben zu schieben (beispielsweise mit "Linkfarmen", wo künstliche Querverweise erzeugt werden, die Google zu falschen Ergebnissen verleitet). Gerade mit Begriffen, die in irgendeiner Weise zu Produkten führen können, muss man mit falschden Links (Lockabgeboten etc.) rechnen. Zu diesem Thema gibt es in der ct 20/2003 einen ausführlichen Artikel. In diesem Zusammenhang sollte man sich, solange Google das Problem nicht in den Griff bekommt (und es vielleicht technisch auch nicht bekommen kann - dann hätte Egoismus und Gier eine durchaus sinnvolle Einrichtung auf dem Gewissen), auch mal an andere Suchmaschinen wenden:
KategorienEin System, welches Daten (u.a. Internet-Seiten) kategorisiert, ist Yahoo , bzw. Yahoo DeutschlandPersonensucheDie oben bereits genannte Firma Yahoo bietet u.a. auch eine direkte Personensuche .Internet ArchiveKeine Suchmaschine im direkten Sinne ist das Internet Archive . Dieses in den USA angesiedelte Projekt hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Internet zu archivieren. Der Datenbestand aller ihrer Daten (auch Newsgruppen, historische Daten und weiteres) beträgt inzwischen mehr als 100TB. Archivierte Webseiten können jeweils zu den Archivierungszeiten eingesehen werden, d.h. im Prinzip kann man in die Vergangenheit des Internets reisen - zumindest soweit, wie das Internet Achive dies erfasst hat. Es gibt auch gesonderte Archive, z.B. zum 11. September 2001 (Anschlag auf das WTC, Archivierungen von Webseiten und Fernsehsendungen) und zu den amerikanischen Präsidentschaftswahlen 1996 und 2000 (letzteres ist in Deutschland wohl eher von untergeordneter Bedeutung).Disclaimer:Das obige Aufführen einer Suchmaschine bedeutet nichts über die Qualität, Korrektheit oder Eignung für eine Suche, und das Nicht-Aufführen anderer Suchmaschinen bedeutet keinerlei Wertung. Wissen im Internet
Wie oben angemerkt, beinhaltet das Internet natürlich einen riesigen
Wissensschatz. Man muß aber das Wissen natürlich erstmal finden.
Beim Suchen nach Informationen zu allgemeingültigen Themen bedient man sich normalerweise einem Lexikon. Dort sind i.d.R. keine tief ins Detail gehende Informationen vorhanden, aber für einen Überblick reicht es natürlich. Hier gibt es, neben dem bekannten Griff ins Bücherregal, auch einiges für den Computer (zwei der bekanntesten Vertreter: Brockhaus Multimedial und MS Encarta). Diese Programme kosten natürlich Geld, und das Wissen darin bzw. die Zusammenstellung und Aufbereitung ist entsprechend durch das Urheberrecht geschützt. Die im Jahre 2001 gestartete Wikipedia geht aber einen anderen Weg: Nach dem Motto, das Wissen für alle zugreifbar sein soll, haben Jimmy Wales und Larry Sanger auf Basis eines "Wiki" eine Enzyklopädie ins Leben gerufen, an der jeder Internetteilnehmer aktiv teilnehmen kann (zur Geschichte siehe ). Die deutschsprachige Ausgabe hatte am 29.10.2004 immerhin die stolze Anzahl von 158123 Artikeln. Alle Artikel stehen unter dem Schutz der "GNU Freie Dokumentationslizenz". Jeder, der zu einem Thema etwas beitragen kann, ist über einen Webbrowser in der Lage, Artikel zu erstellen oder zu bearbeiten. Auf diese Weise kann auch verhindert werden, daß Artikel zu anderen Zwecken als der neutralen Wissensweitergabe verwendet werden. Bei einem Vergleich der Wikipedia mit dem Brockhaus und der MS Encarta in der ct 21/2004 hat die freie Enzyklopädie übrigens sehr gut abgeschnitten! ©2010 Holger Thiele generiert aus "suche.template" vom 30 10 2004 |